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Mitteilung des bcs

CarSharing während der Corona-Krise

Mitteilung des bcs

Die deutschen CarSharing-Anbieter reagieren auf die Corona-Krise. Im Vordergrund steht dabei der Gesundheitsschutz für Kund*innen und Mitarbeiter*innen. Sie unterstützen alle Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, um die Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland zu verlangsamen.

Bild: istockphoto/welcomia

Nach Meinung von Expert*innen ist die Ansteckungsgefahr im CarSharing-Fahrzeug eher gering. Da das CarSharing-Auto in der Regel nur von einzelnen Fahrer*innen genutzt wird, ist das Risiko einer direkten Infektion von Mensch zu Mensch durch Tröpfchen in der Regel nicht gegeben. Nur Infektionen durch Berührung kontaminierter Oberflächen und anschließenden Berührungskontakt mit den Schleimhäuten bleiben möglich.

CarSharing-Kund*innen können sich bei der Nutzung von CarSharing-Fahrzeugen vor dem Risiko einer Infektion vollständig schützen, indem sie die vom Robert-Koch-Institut und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfohlenen Hygiene-Regeln befolgen. Informationen des Bundesverband CarSharing e.V. dazu finden Sie hier.

Die CarSharing-Anbieter reagieren auf dies Risiko, indem sie im Rahmen ihres Fahrzeug-Service neben der technischen Prüfung die Reinigung und Desinfizierung aller Oberflächen im Fahrzeug in den Mittelpunkt stellen. So leisten sie ihren Beitrag zu einer weiteren Verringerung des Infektionsrisikos.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt den Bürger*innen, für die eigene Mobilität momentan vor allem das Fahrrad und das Auto einzusetzen. Die CarSharing-Anbieter werden ihren Service auch weiterhin für denjenigen Bürger*innen zur Verfügung stellen, die kein eigenes Auto besitzen, sondern im Interesse einer möglichst nachhaltigen Mobilität auf CarSharing setzen.

Die Corona-Krise stellt das CarSharing vor massive wirtschaftliche Herausforderungen

Die nächsten Wochen werden für viele CarSharing-Anbieter zu einer wirtschaftlichen Herausforderung werden. Der Bundesverband CarSharing e.V. setzt sich deshalb dafür ein, dass den CarSharing-Anbietern von Bund, Ländern und Kommunen frühzeitig geholfen wird, die Auswirkungen der Corona-Krise zu überstehen. Nähere Informationen dazu finden Sie in unserer Pressemeldung vom 07.04.2020.

"Die Corona-Krise verursacht zurzeit erhebliche Umsatzeinbußen bei den CarSharing-Anbietern. Wenn die Krise vorüber ist, werden der Klimawandel und die Verkehrswende weiterhin zentrale Herausforderungen sein, die wir lösen müssen. Hierfür spielt das CarSharing als Autobaustein im Umweltverbund neben Zufußgehen, Fahrrad, Bus und Bahn eine wichtige Rolle.

Wir müssen dafür sorgen, dass durch die Corona-Krise das CarSharing-Angebot in Deutschland nicht langfristig geschwächt wird".

Gunnar Nehrke, Geschäftsführer bcs

Weitere Informationen zum Corona-Virus erhalten Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts.

Alle Hygiene- und Gesundheitstipps der BZgA finden Sie hier.